Markteinschätzung

Oktober 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Orientierungsphase

Im abgelaufenen Monat haben sich die bereits im September einsetzenden Rotationskräfte an den Aktienmärkten weiter verstärkt. Gerne wird dabei pauschal von einer Rotation aus „Growth“ in „Value“ gesprochen, die Wirklichkeit ist ungleich komplexer und differenzierter.

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September 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Von Wahrheiten und Wahrscheinlichkeiten

Deutschlands Wirtschaft ist wohl zwei Quartale in Folge geschrumpft, damit sind die Kriterien einer technischen Rezession erfüllt. Dabei zeigt sich – wie in vielen Industrieländern – der private Konsum und Dienstleistungssektor vergleichsweise gesund und stabil. Diese Tatsache lässt es zunächst wahrscheinlich erscheinen, dass die Rezession in erster Linie Folge aktueller globaler Handelsstreitigkeiten und des Brexits ist, also vorläufiger Natur, falls es in nächster Zeit zu wünschenswerten Kompromissen kommt.

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Kommentar zum Fed-Entscheid vom 19. September – Vermögensmanagement Euroswitch

Fels in der Brandung

Die gestrige Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed steht angesichts der wirtschaftlichen Stärke der USA einerseits, den greifbaren Bedrohungen andererseits für den verlässlich pragmatischen Ansatz dieser Institution. Leider sah sich Jerome Powell zu Beginn seiner Pressekonferenz genötigt, wohl angesichts anhaltender Schimpftiraden des US-Präsidenten die unabhängige Funktion der Notenbank und ihre Leistung zu erläutern.

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Kommentar zum EZB-Entscheid vom 12. September – Vermögensmanagement Euroswitch

Das große Missverständnis Geldpolitik

Mario Draghi hat heute bei seinem letzten Auftritt als Notenbankchef die Mindesterwartungen der Marktteilnehmer erfüllt - eine Zinssenkung auf -0,5% bei Einführung einer Mengenstaffel sowie die zeitlich unbegrenzte Wiederaufnahme des Staatsanleihekaufprogrammes. Aber was bedeuten all diese heute veröffentlichten Nachkommastellen und Marktreaktionen für die reale Wirtschaft? Wenig bis nichts.

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August 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Von Auserwählten, Neinsagern und Weltbildern

Wer im August seine Informationen nur aus Tagesschau oder heute journal bezog, musste zu der Erkenntnis gelangen, dass Klimawandel, Rettungsschiffe im Mittelmeer und E-Roller das Weltgeschehen bestimmten. Diese eindimensionale Filterung der Ereignisse ist derart befremdlich, dass sich selbst Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), langjährige Entwicklungsministerin, zu der Aussage genötigt sah, wer ein realistischeres Bild von der Welt haben möge, müsse schon BBC World schauen.

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Juli 2019  - Vermögensmanagement Euroswitch

Das Ende einer Illusion?

Der Monat Juli endete mit zwei bedeutenden historischen Ereignissen, deren Auswirkungen noch weitreichende Konsequenzen haben werden. Die US-Notenbank FED hat nach zwei Tagen Beratung erstmals seit der Finanzkrise in präventiver Vorsorge wieder die Zinsen gesenkt.

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Juni 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Pokerspieler und Feuerlöscher

Der Juni hat von den Kapitalmarktteilnehmern gute Nerven verlangt und am Ende in den meisten Anlageklassen erfreuliche Ergebnisse gebracht. Dabei belasteten potentielle geopolitische und ökonomische Flächenbrände immer wieder das Gemüt der Anleger. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China wächst sich zu einem mehrjährigen Poker um die Technologieführerschaft in der Welt aus.

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Mai 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Globale Verteilungskämpfe

Erneut hat Donald Trumps wechselhaftes Gezwitscher auf Twitter die globalen Kapitalmärkte auf eine turbulente Achterbahnfahrt geschickt. Keiner scheint sicher zu wissen, was hinter dem neuen Anstieg liegt oder der letzten Talfahrt folgt. Mehr denn je bestimmen der US-Präsident und seine wenig harmoniebedürftigen Berater das geopolitische und globalwirtschaftliche Geschehen und ziehen die Märkte in ihren Bann. Durch den entstandenen Vertrauensverlust haben die globalen Aktienmärkte im Mai im Gegenwert von 3.000 Milliarden US-Dollar an Wert nachgegeben – dies entspricht in etwa der jährlichen deutschen Wirtschaftsleistung. Die Flucht in die scheinbare Sicherheit von Staatsanleihen hat das deutsche Zinsniveau auf den tiefsten Stand der Geschichte gedrückt.

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April 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Wirtschaft wie Märkte zeigen sich tief gespalten

Steigende Aktienkurse und fallende Zinsen – so könnte man den letzten Monat zusammenfassen. Allerdings bedarf das Ausmaß der Wertsteigerungen in den beiden Anlageklassen einer genaueren Betrachtung. Offenbar liegen den Entwicklungen völlig konträre Szenarien zugrunde, die nur in der Alternativlosigkeit der Aktie ihre Schnittmenge haben. Fakt ist, dass wir nach den Kurseinbrüchen im letzten und der Kursrallye in diesem Jahr an den meisten Märkten dort stehen, wo wir schon vor einem Jahr waren bei unverändert unsicheren Prognosen zu politischen wie wirtschaftlichen Entwicklungen.

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März 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Die Kapitalmärkte fahren aktuell auf Sicht, die Politik offenbar gegen die Wand

Im abgelaufenen Monat März mussten sich die Kapitalmärkte erneut mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sich die reale Wirtschaft von den realitätsfernen politischen Prozessen zunehmend negativ beeindruckt zeigt.

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Februar 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Der Februar war reich an Narren und arm an Tagen

Im letzten Monatsbericht haben wir betont, dass es ein etwa 3-6 monatiges Zeitfenster für die globale Politik gibt, die großen Belastungsfaktoren für das Weltwirtschaftswachstum zu bereinigen. Offensichtlich waren wir zu hoffnungsfroh und haben das Ausmaß närrischen Treibens unterschätzt.

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Januar 2019 - Vermögensmanagement Euroswitch

Übertreibung beendet - politische Sorgen bleiben vorerst

Der abgelaufene Monat Januar hat in erster Linie die Anleger belohnt, die zum Ende des letzten Jahres die Nerven behalten haben oder zumindest die Augen verschlossen hielten. Die Übertreibungen an den Aktienmärkten, die wir insbesondere um die Weihnachtszeit herum gesehen hatten, wurden nach Einschätzung zahlreicher Experten von automatischen Handelsprogrammen ausgelöst, die auf urlaubsbedingt niedrige Börsenumsätze trafen und sich somit in der Auswirkung verstärkten.

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