Markteinschätzung

Juni 2019 - Vermögensmanagement EuroSwitch

Pokerspieler und Feuerlöscher

Der Juni hat von den Kapitalmarktteilnehmern gute Nerven verlangt und am Ende in den meisten Anlageklassen erfreuliche Ergebnisse gebracht. Dabei belasteten potentielle geopolitische und ökonomische Flächenbrände immer wieder das Gemüt der Anleger. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China wächst sich zu einem mehrjährigen Poker um die Technologieführerschaft in der Welt aus.

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Mai 2019 - Vermögensmanagement EuroSwitch

Globale Verteilungskämpfe

Erneut hat Donald Trumps wechselhaftes Gezwitscher auf Twitter die globalen Kapitalmärkte auf eine turbulente Achterbahnfahrt geschickt. Keiner scheint sicher zu wissen, was hinter dem neuen Anstieg liegt oder der letzten Talfahrt folgt. Mehr denn je bestimmen der US-Präsident und seine wenig harmoniebedürftigen Berater das geopolitische und globalwirtschaftliche Geschehen und ziehen die Märkte in ihren Bann. Durch den entstandenen Vertrauensverlust haben die globalen Aktienmärkte im Mai im Gegenwert von 3.000 Milliarden US-Dollar an Wert nachgegeben – dies entspricht in etwa der jährlichen deutschen Wirtschaftsleistung. Die Flucht in die scheinbare Sicherheit von Staatsanleihen hat das deutsche Zinsniveau auf den tiefsten Stand der Geschichte gedrückt.

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April 2019 - Vermögensmanagement EuroSwitch

Wirtschaft wie Märkte zeigen sich tief gespalten

Steigende Aktienkurse und fallende Zinsen – so könnte man den letzten Monat zusammenfassen. Allerdings bedarf das Ausmaß der Wertsteigerungen in den beiden Anlageklassen einer genaueren Betrachtung. Offenbar liegen den Entwicklungen völlig konträre Szenarien zugrunde, die nur in der Alternativlosigkeit der Aktie ihre Schnittmenge haben. Fakt ist, dass wir nach den Kurseinbrüchen im letzten und der Kursrallye in diesem Jahr an den meisten Märkten dort stehen, wo wir schon vor einem Jahr waren bei unverändert unsicheren Prognosen zu politischen wie wirtschaftlichen Entwicklungen.

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März 2019 - Vermögensmanagement EuroSwitch

Die Kapitalmärkte fahren aktuell auf Sicht, die Politik offenbar gegen die Wand

Die reale Wirtschaft zeige sich von den realitätsfernen politischen Prozessen zunehmend negativ beeindruckt. „Die Politik hat noch immer keine Antworten auf den Handelskonflikt USA-China und den Brexit, mit denen die Realwirtschaft planen und leben kann“, so Thomas Böckelmann, leitender Portfoliomanager der Vermögensmanagement Euroswitch. Eine Stimmungsumfrage zur aktuellen und erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung mehrerer tausend Unternehmen habe gezeigt, dass dienstleistungsorientierte Branchen von einer verbesserten Binnenkonjunktur profitieren, während exportorientierte Branchen zunehmend unter steigenden Kosten durch Löhne und Zölle leiden würden.

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Februar 2019  - Vermögensmanagement EuroSwitch

Der Februar war reich an Narren und arm an Tagen

In unserer letzten Markteinschätzung haben wir betont, dass es ein etwa 3-6 monatiges Zeitfenster für die globale Politik gibt, die großen Belastungsfaktoren für das Weltwirtschaftswachstum zu bereinigen.

Offensichtlich waren wir zu hoffnungsfroh und haben das Ausmaß närrischen Treibens unterschätzt.

Faktisch ist der Februar verstrichen, ohne auch nur ansatzweise Lösungsperspektiven geboten zu haben. Vielmehr scheinen sich die Fronten überall zu verhärten und der gesunde Menschenverstand ist weitestgehend verdrängt. So will ein US-Präsident Notstandsgesetze verhängen, wenn er seinen Willen nicht durchsetzen kann und untergräbt damit die Fundamente der Demokratie. Zumindest kommt Bewegung in den Handelsstreit mit China und Europa, auch wenn viele der Äußerungen mehr nach Hoffnung als nach solidem Kompromiss klingen. Offensichtlich werden die USA und China bis Ende März benötigen, um der Öffentlichkeit einen „Deal“ oder eine andere Art der Gesichtswahrung zu präsentieren. Anderenfalls droht der Weltwirtschaft ein signifikanter Schaden, dessen Ausmaß aktuell noch nicht abzuschätzen ist. Zu sehr sind die globalen Produktions- und Lieferketten miteinander verflochten, als dass ein Gewinner vom Feld marschieren könnte.

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